Darum Holm & Laue

Unser Fundament ist unsere Fachkompetenz verbunden mit der Leidenschaft für Kälberaufzucht.

Unser Antrieb ist unser Streben nach Innovationen und der Wunsch stetig besser zu werden.

Partnerschaftliches Miteinander ist eine Voraussetzung für unseren Erfolg.

Sie streben für eine gesunde und effiziente Kälberaufzucht und möchten noch besser werden? Dann möchten wir uns mit Ihnen austauschen.

Mein Name ist Hans Joachim Holm, Gesellschafter und Geschäftsführer von Holm & Laue.

Meine Leidenschaft sind Kälber. Gesunde Kälber, von der Geburt bis zur Entwöhnung von der Milch!

Daher legen wir bei Holm & Laue unseren Fokus auf die individuellen und natürlichen Bedürfnisse jedes Kalbes. Das Ergebnis unserer Bemühungen: Ihre Kälber wachsen gesund und stark auf.

Es macht mich stolz, wenn wir als Kälberexperten und Technologieführer genannt werden. Deshalb laden wir Sie ein, unser Wissen zu nutzen, um die Kälberhaltung und -fütterung auch auf Ihrem Hof zu optimieren. Unser Anspruch ist, dass Sie mit Hilfe von modernster Technik die Leistung und Gesundheit Ihrer Tiere managen können. Wir möchten außerdem, dass Sie auf der Basis von Daten und Kennzahlen unternehmerische Entscheidungen treffen können.

5 Gründe, warum Sie ausgerechnet mit uns zusammenarbeiten sollten?

Sie legen Wert auf partnerschaftliche Zusammenarbeit!

Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir und unsere Vertriebspartner die individuell passende Fütterungs- oder Haltungslösung für Ihre Kälber. Wenn Ihnen individuelle Beratung und kompetenter Service vor Ort ebenso wichtig ist wie uns, passen wir ideal zusammen.

Sie suchen nach einer für Sie passenden individuellen Lösung!

Ob Sie nach einer Arbeitserleichterung für Ihre Eimerfütterung suchen und ein MilchTaxi für Sie genau das Richtige wäre; ob Sie sich für automatische Fütterung mit dem Tränkeautomaten interessieren oder für den Einsatz von pasteurisierter Vollmilch: Zusammen finden wir die passende Lösung. Versprochen!

Sie wollen ein Gesamtkonzept für Ihre Kälberaufzucht!

Neben der Kälberfütterung bieten wir Ihnen auch Haltungssysteme und Kälberstalllösungen, die zu Ihnen passen. In gesunder Außenklimahaltung mit geräumigen Kälberhütten, Iglus und Veranden wachsen Ihre Kälber zu gesunden Färsen heran. Denn neben der Fütterungstechnik sorgt ein durchdachtes Haltungssystem für Ihren Erfolg im Kälberstall.

Sie möchten Ihren Betrieb in die Zukunft führen!

„Was Sie messen können, können Sie auch lenken“

Unsere Technik ist intuitiv zu bedienen und stellt Ihnen wichtige Kennzahlen auf verschiedenen Medien komfortabel zur Verfügung. Die Auswertetools bieten Ihnen die Grundlage für Ihre unternehmerischen Entscheidungen.

Qualität und Zuverlässigkeit ist Ihnen wichtig!

Uns auch! Denn Sie sollen sich tagtäglich auf Ihre Fütterungstechnik verlassen können. Daher legen wir großen Wert auf die Qualität unserer Produkte. Durch deren Langlebigkeit und die enorme Verbesserung Ihrer Kälberaufzuchtergebnisse macht sich Ihre Investition schnell bezahlt. Und falls es doch mal ein technisches Problem gibt, sorgen unsere Servicepartner umgehend für eine Lösung. Darauf dürfen Sie sich verlassen.

Meilensteine bei Holm & Laue

1991Firmengründung und Entwicklung der Tränkeautomaten HL 2000 und HL 25
1994Gewichtsabhängige Tränkesteuerung am Automaten
1996Tränkeautomat HL Joker
1998Großraumiglu für 15 Kälber
2000Tränkeautomat H&L 100 versorgt als erster Automat 4 Stationen
2002Außenklimastallkonzept IgluSystem
2004IgluVeranda, erster Mobilstall für Kälber
2005Vorstellung des MilchTaxi
2006Pasteurfunktion ergänzt die Optionen des MilchTaxi
2009Kooperation mit Calf-Tel und Entwicklung von Kälbergarten und MultiMaxVeranda
2010Kooperation mit ColoQuick und Vorstellung des ersten ganzheitlichen Biestmilchkonzeptes
2011Ergänzung des FlexyFence-Zauns zur Calf-Tel-Hütte
2013Einführung des ersten webbasierten Managementprogramms CalfGuide
2015Vorstellung der HygieneStation für den H&L 100
2016MilchTaxi 4.0 mit SmartMix und Smart-ID
2016TwinHutch: erste Hütte für Minigruppen von 2-3 Kälbern
2018Kooperation mit Calf-Star und Vorstellung des DoubleJug
2019Einführung des innovativen CalfExpert Tränkeautomaten
2020Entwicklung des ConceptBarn
2021WeightControl Waagensystem ergänzt die Produktpalette
2021Brix-TS Sensor zur Ermittlung des genauen TS-Gehaltes im CalfExpert

Von Segelbooten, Tischtennisspielern und zu kleinen Kellertüren

Die Anfangsjahre bei Holm & Laue – von Prof. Hans-Joachim Laue

Prof. Dr. Hans-Joachim Laue

Die Firmengründung geht zurück auf das Jahr 1991. Ich war damals Professor an der Fachhochschule Kiel. Der Student Achim Holm besuchte mich im Juni 1991 in meinem Büro und suchte nach einem Thema für seine Diplomarbeit. Ich hatte die Idee, dass das Wachstum der Kälber eine Steuergröße für die Milchzufuhr sein könnte. Gemeinsam haben wir uns dann überlegt, wie die technische Lösung einer Waage aussehen könnte, die beim Saufen der Kälber deren Körpergewicht misst.

Durch mein Hobby, den Bootsbau, hatte ich eine sehr gut ausgestattete Werkstatt in meinem Keller. Dort haben wir dann den ersten Tränkeautomaten gebaut, oder besser gesagt „gebastelt“.

Der Automat funktionierte ohne Strom! Er bestand aus drei Töpfen. In dem einen war Milch, in dem zweiten war Wasser. Über diesen beiden Behältern hingen zwei Verdrängungskörper. Ein dritter Behälter führte direkt zum Trinknuckel für die Kälber. Vor dem Nuckel war nun eine gefederte Trittplatte montiert, auf die die Kälber beim Trinken stiegen. Wenn ein Kalb die Platte betrat, hat der Verdrängungskörper über dem ersten Topf die Milch in den dritten Topf gedrückt. Durch die Technik wurden nur kleine Portionen abgegeben, was den Milchkonsum einschränkte. Wenn nun ein Kalb mit höherem Körpergewicht auf die Platte trat, wurde neben der Milch auch Wasser in den dritten Topf gefördert, weil der zweite Verdrängungskörper ebenfalls in den zweiten „Wassertopf“ drückte. Dadurch bekamen die schweren Kälber dünnere Milch.

Bei der Entwicklung sind wir immer wieder auf Probleme und Sackgassen gestoßen. Aber wenn wir nicht mehr weiterwussten, haben wir im Nachbarraum eine Runde Tischtennis gespielt, bis wieder neue Ideen kamen.

Im Mai 1992 ist der Tränkeautomat für eine Diplomarbeit erstmalig zum Einsatz gekommen. In der Arbeit wurden eine Ad-libitum-Gruppe und eine Verdünnungsgruppe verglichen. Die Ergebnisse waren sehr gut, denn der Verbrauch war ca. 30 % geringer, während die Zunahmen fast gleich waren.

Allerdings hatten wir dann ein entscheidendes Schlüsselerlebnis: Bei einem Besuch im Versuchsstall berichtete die Studentin, dass sie bedauert, nicht zu wissen, welches Kalb gesoffen hat und welches nicht. Und da war uns klar: Wir hatten das Einsparungsziel erreicht, aber hatten keinerlei Tierkontrolle! Noch auf dem Weg vom Betrieb zurück in die Kellerwerkstatt war dieser erste Automat für uns gestorben!

Also haben wir uns wieder an die Arbeit gemacht und den nächsten Automaten mit Erkennung entworfen. Doch dann kam der nächste Rückschlag: Wir haben ihn so groß und so schwer gebaut, dass er im Prinzip funktionierte, aber nicht durch die Kellertür passte! Dieser Automat ist also praktisch nie in den Einsatz gekommen.

Beim nächsten Automaten haben wir auf Elektronik gesetzt. Ein Doppelstand mit Milch aus einem Vorratsbehälter mit Tiererkennung und Milchmengenmessung. Dieses Mal mit leichterem Design aus Kunststoffhauben, was wir uns beim Bootsbau abgeschaut haben.

Im Herbst 1992 hat Achim Holm dann endlich seine eigene Diplomarbeit mit dem Thema „Verhalten und Entwicklung von Kälbern an einem rechnergestützten Tränkeautomaten mit integrierter Tiergewichtserfassung“ schreiben können.

Achim Holm stand in der Zeit vor einer wichtigen Entscheidung: Sollte er nach dem Studium ein gutes Jobangebot bei einem Großunternehmen annehmen oder wagt er den Weg mit mir in die unsichere Selbstständigkeit? Am 4. Mai 1992 haben wir die Firma Holm & Laue dann offiziell gegründet.

Mit Hilfe eines Kredits meiner Familie konnten wir 1993 die ersten Baumaßnahmen für Büros und Werkstatt auf dem ehemaligen Milchviehbetrieb der Familie Holm im alten Kälberstall durchführen. Wir haben auch eine große finanzielle Förderung vom Wirtschaftsministerium bekommen, die aber natürlich nicht gereicht hat.

Zu dem Zeitpunkt haben wir auch noch keinen Gedanken an den Vertrieb unseres Automaten verschwendet. Wir wollten einfach das Problem lösen, mit einem Tränkeautomaten die Kälber gewichtsabhängig zu füttern.

Der nächste Tränkeautomat bestand aus einer Anmischeinheit, die über 100 kg Milchpulver fasste und anrührte. In einem Doppelstand konnten zwei Kälber gleichzeitig saufen, was damals ein Alleinstellungsmerkmal war.

Am 26. Februar 1994 haben wir unsere neuen Räume am Moorweg eingeweiht und uns im Mai 1994 das erste Mal auf der Messe NORLA präsentiert. Damals haben wir die potenziellen Kunden geschockt, denn wir wollten ihnen nichts verkaufen, sondern waren nur auf der Suche nach Testbetrieben. Das war eine verrückte Zeit, denn es lief bei weitem nicht alles rund. Wir mussten viel nachbessern, doch nachdem die Tests abgeschlossen waren, haben 5 der 6 Testbetriebe die Automaten tatsächlich behalten und gekauft. Das war also der Beginn des Vertriebs der jungen Firma Holm & Laue.

Bald wurden auch die ersten Mitarbeiter eingestellt. Zunächst in der Werkstatt und dann relativ schnell auch unsere Kollegin Ina Fey, die ja heute noch im Unternehmen ist, zur Unterstützung im Büro. Und auch unser langjähriger Vertriebskollege Volker Biss, der noch als Student so nebenbei mit dem Mercedes seines Vaters die ersten Tränkeautomaten zu den Betrieben gebracht und dort aufgebaut hat.

1995/96 haben wir dann den H&L Joker entwickelt, der mit zwei Anmischbehältern bis zu 4 Tränkestationen versorgen konnte. Dieses Produkt führte auch dazu, dass bald Landtechnikhändler auf uns aufmerksam wurden.

Seitdem haben wir uns stetig weiterentwickelt, viel Zuspruch und Unterstützung erfahren, Rückschläge verkraftet und Erfolge gefeiert. Und heute liefern wir rund um den Globus. Dank der Unterstützung unserer tollen Mitarbeitenden und treuen Vertriebspartnern können wir die Kälberaufzucht weltweit tagtäglich etwas besser machen. Das macht mich und natürlich alle Kollegen bei Holm & Laue sehr stolz.